Berechnungslogik des Vergleichsrechner
Transparenz ist sehr wichtig. Damit du verstehst, wie die Einsparungen im Vergleichstool zustande kommen, wird hier die Berechnungslogik offengelegt.Â
1. Berechnung Daily Banking
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Es wird das jeweilige Basis-Paket genommen (also nicht Gold-Paket usw.)
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Bei Kreditkarte jeweils die Basis-Kreditkarte (oft Silber)
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Es werden jeweils die Kosten fĂ¼r das Paket inkl. Debitkarte und Kreditkarte genommen
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Die Berechnung ist nicht immer perfekt vergleichbar, da die Kostenstrukturen zum Teil kompliziert und unterschiedlich sind.
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In diesem Fall wird jeweils das gĂ¼nstigere genommen – du sparst also wahrscheinlich sogar noch mehr Spesen als berechnet.
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2. Zinsberechnung
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Sparvolumen (zB CHF 10'000), multipliziert mit dem Sparzins pro Jahr.Â
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Es wird jeweils auf ein Jahr mit unverändertem Kontoguthaben gerechnet (das heisst CHF 10’000 multipliziert mit zB 0.5% auf ein Jahr)
3. Fondskosten
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Anlagevolumen (zB CHF 10’000), multipliziert mit den jährlichen FondsgebĂ¼hren (TER) und jährlichen DepotgebĂ¼hren.
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Es wird jeweils auf ein Jahr mit unverändertem Anlagevolumen gerechnet (das heisst CHF 10’000 multipliziert mit zB 1.5% auf ein Jahr)
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Wenn eine Bank passive Fonds anbietet, dann werden die Kosten der passiven Fonds berechnet («Äpfel mit Äpfel vergleichen»)
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Wenn eine Bank keine passive Fonds anbietet, sondern nur die teuren aktiven Fonds, dann werden die Kosten der aktiven Fonds berechnet.
4. Fondsrendite
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Es werden keine Renditevergleiche gemacht. Da passive Indexfonds langfristig nachweislich besser performen als aktiv gemanaged Fonds ist ein Vergleich sehr schwierig.
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Passive Indexfonds performen sehr ähnlich, deshalb wird auf ein Vergleich verzichtet. Die Handelszeitung vergleicht die Performance vieler Fonds regelmässig. VIAC ist immer bei den Besten dabei.
5. Berechnungsmethode bei Karten-Zahlungen
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Jeweils Volumen oder StĂ¼ckzahl, multipliziert mit den prozentualen Spesen oder mit den StĂ¼ck-Spesen.
6. Spezialfall Debitkarten
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Gewisse Banken verlangen bei Zahlung im Ausland nur GebĂ¼hren pro Anzahl Zahlung (zB CHF 1.50 pro Zahlung). Andere Banken verlangen bei Zahlung im Ausland eine Minimum-GebĂ¼hr pro Anzahl Zahlung (zB CHF 1.50 pro Zahlung) und eine prozentuale GebĂ¼hr auf das Volumen (zB 1.5%). Sobald die GebĂ¼hr, die Minimum-GebĂ¼hr Ă¼bersteigt, kommt die höhere, prozentuale GebĂ¼hr zum Tragen.Â
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Beispiel. Zahlung von 2000 EUR fĂ¼r das Hotel in Italien. 1.5% von EUR 2000 ergibt EUR 30 = somit kommt nicht CHF 1.50 zum Tragen, sondern 30 EUR.
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Beispiel 2. Zahlung eines Kaffee in Italien fĂ¼r 2 EUR. Hier kommt die MinimalgebĂ¼hr von CHF 1.50 zum tragen
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Beispiel 3. Wieder andere Banken verlangen bei Zahlung im Ausland nur eine prozentuale GebĂ¼hr (zB 1.5%)
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Es wird im Rechner nur die prozentuale GebĂ¼hr auf dem Volumen berechnet
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Das heisst, dass die Spesen-Einsparung eigentlich noch höher sein könnte, als angezeigt wird.Â
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7. Spezialfall Kreditkarte
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Auch bei den Kreditkarten gibt es bei Zahlungen im Ausland Minimum-Spesen und prozentuale Spesen, je nach Bank. Es gilt die gleiche Berechnungslogik, wie bei den Debitkarten
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Gewisse Banken haben bei den Kreditkarten die Cash-Back Funktion (zum Teil als CHF RĂ¼ckzahlung oder in Form von einlösbaren "Punkten"). Die Cash-Back-Funktion wurde jeweils als Spesen-Reduktion gerechnet (Beispiel: Spesen wäre 1 CHF, man erhält Cash-Back von CHF 0.10 = CHF 0.90 Nettospesen)
8. Generell: Mehrjahresberechnung
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Es wird nicht mit Zinseszins gerechnet.
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Das Sparpotential wäre also Ă¼ber die Jahre noch grösser als angegeben.
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9. Generell: Ăœberweisungen ins Ausland
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Im Rechner werden keine Spesen fĂ¼r Ăœberweisungen (zum Beispiel ins Ausland) berechnet. Falls du viele Zahlungen ins Ausland machst, werden dort zusätzliche Spesen verlangt von Banken.
10. Generell: Quellen
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Alle Vergleichswerte wurden von den Spesen-Blättern der jeweiligen Banken kopiert und in ein Excel aufgelistet.
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Gewisse Banken geben zum Beispiel die Devisenmarge nicht an – in diesem Fall wurden Erfahrungswerte von anerkannten Blogs eingefĂ¼gt